JAHRESPROGRAMM 2018/2019


Hans Döllgast, Wiederaufbau Alte Pinakothek | Fotografie: Klaus Kinold
Hans Döllgast, Wiederaufbau Alte Pinakothek | Fotografie: Klaus Kinold

"Schöpferische Wiederherstellung"

Architekturfotografien von Klaus Kinold

Vernissage | 09. Mai 2019 - 19:00 Uhr

Dauer | 09. Mai – 16. Juni 2019

Begrüßung | Hubert P. Klotzeck

Einführung | Prof. Michael Gaenßler

 

 

Der Kunstverein Ingolstadt und die Stiftung des BDA Bayern ehren den international geschätzten Münchner Architekturfotografen Klaus Kinold zu seinem 80. Geburtstag mit einer thematischen Ausstellung. Unter dem Titel „Schöpferische Wiederherstellung“ werden vom 09. Mai bis zum 16. Juni 2019 ausgewählte Bauten von Hans Döllgast, Karljosef Schattner und Josef Wiedemann gezeigt.

Die „schöpferische Wiederherstellung“ beschädigter Gebäude war nach dem Zweiten Weltkrieg besonders in Bayern ein wichtiges Thema der Architektur. Als Pionier dieser Entwicklung wirkte der Münchner Baumeister und Hochschullehrer Hans Döllgast (1891–1974). Seine bedeutendsten Leistungen sind die Reparaturen der Alten Pinakothek, der Basilika St. Bonifaz und der großen städtischen Friedhöfe in München. Sie bezeugen in der Verbindung von handwerklicher Tradition und modernen Baustoffen auf prägnante Weise sein eigenwilliges Werk, das Döllgast selbst einmal als „Mischung aus unbestrittener Avantgarde und reservierter Nachhut“ bezeichnet hat.

In der Nachfolge von Döllgast haben vor allem zwei seiner Absolventen beispielhafte Werke geschaffen. Karljosef Schattner (1924–2012), der langjährige Diözesanbaumeister des Bistums Eichstätt, hat in der Bischofsstadt bedrohte Bauten wie das Alte Waisenhaus gerettet und zeitgenössisch erweitert oder historischen Gebäuden wie dem Ulmer Hof durch funktionale Ergänzungen eine neue Nutzung gegeben. Beim Schloss Hirschberg nahe Beilngries hat er einen modernen Trakt mutig vor die Südfassade gesetzt. Seine Leitgedanke war: „Die Gegenwart leugnen hieße die Geschichte leugnen. Neues Bauen in alter Umgebung ist etwas Selbstverständliches.“

Josef Wiedemann (1910–2001) war neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer ebenfalls ein herausragender Architekt des Münchner Wiederaufbaus. Als eines seiner Meisterwerke gilt die interpretierende Rekonstruktion der stark zerstörten Glyptothek am Königsplatz, die 1972 abgeschlossen wurde. Für Wiedemann war Döllgast das große Vorbild: „Von den Architekten meiner Generation betrachtet jeder unter seinen Lehrern Döllgast als seinen eigentlichen Meister. Mir ergeht es nicht anders.“

Die Ausstellung zeigt 39 fotografische Bilder: 12 Großformate, 26 Mittelformate sowie ein sechs Meter breites Wandbild der Münchner Glyptothek als Blickfang. Das Katalogbuch im Hirmer Verlag umfasst 96 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Wolfgang Jean Stock. Das Buch kostet im Buchhandel 40 Euro.

Zur Ausstellung sind mehrere Sonderveranstaltungen geplant. Bei der Finissage am 16. Juni diskutieren um 16 Uhr Hans-Michael Koetzle und Wolfgang Jean Stock über das Thema „Was ist Architekturfotografie?“.

 

Hans Döllgast, Wiederaufbau Alte Pinakothek | Fotografie: Klaus Kinold
Hans Döllgast, Wiederaufbau Alte Pinakothek | Fotografie: Klaus Kinold

"Schöpferische Wiederherstellung"

Architekturfotografien von Klaus Kinold

Vernissage | 09. Mai 2019 - 19:00 Uhr

Dauer | 09. Mai – 16. Juni 2019

Begrüßung | Hubert P. Klotzeck

Einführung | Prof. Michael Gaenßler

 

 

Der Kunstverein Ingolstadt und die Stiftung des BDA Bayern ehren den international geschätzten Münchner Architekturfotografen Klaus Kinold zu seinem 80. Geburtstag mit einer thematischen Ausstellung. Unter dem Titel „Schöpferische Wiederherstellung“ werden vom 09. Mai bis zum 16. Juni 2019 ausgewählte Bauten von Hans Döllgast, Karljosef Schattner und Josef Wiedemann gezeigt.

Die „schöpferische Wiederherstellung“ beschädigter Gebäude war nach dem Zweiten Weltkrieg besonders in Bayern ein wichtiges Thema der Architektur. Als Pionier dieser Entwicklung wirkte der Münchner Baumeister und Hochschullehrer Hans Döllgast (1891–1974). Seine bedeutendsten Leistungen sind die Reparaturen der Alten Pinakothek, der Basilika St. Bonifaz und der großen städtischen Friedhöfe in München. Sie bezeugen in der Verbindung von handwerklicher Tradition und modernen Baustoffen auf prägnante Weise sein eigenwilliges Werk, das Döllgast selbst einmal als „Mischung aus unbestrittener Avantgarde und reservierter Nachhut“ bezeichnet hat.

In der Nachfolge von Döllgast haben vor allem zwei seiner Absolventen beispielhafte Werke geschaffen. Karljosef Schattner (1924–2012), der langjährige Diözesanbaumeister des Bistums Eichstätt, hat in der Bischofsstadt bedrohte Bauten wie das Alte Waisenhaus gerettet und zeitgenössisch erweitert oder historischen Gebäuden wie dem Ulmer Hof durch funktionale Ergänzungen eine neue Nutzung gegeben. Beim Schloss Hirschberg nahe Beilngries hat er einen modernen Trakt mutig vor die Südfassade gesetzt. Seine Leitgedanke war: „Die Gegenwart leugnen hieße die Geschichte leugnen. Neues Bauen in alter Umgebung ist etwas Selbstverständliches.“

Josef Wiedemann (1910–2001) war neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer ebenfalls ein herausragender Architekt des Münchner Wiederaufbaus. Als eines seiner Meisterwerke gilt die interpretierende Rekonstruktion der stark zerstörten Glyptothek am Königsplatz, die 1972 abgeschlossen wurde. Für Wiedemann war Döllgast das große Vorbild: „Von den Architekten meiner Generation betrachtet jeder unter seinen Lehrern Döllgast als seinen eigentlichen Meister. Mir ergeht es nicht anders.“

Die Ausstellung zeigt 39 fotografische Bilder: 12 Großformate, 26 Mittelformate sowie ein sechs Meter breites Wandbild der Münchner Glyptothek als Blickfang. Das Katalogbuch im Hirmer Verlag umfasst 96 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Wolfgang Jean Stock. Das Buch kostet im Buchhandel 40 Euro.

Zur Ausstellung sind mehrere Sonderveranstaltungen geplant. Bei der Finissage am 16. Juni diskutieren um 16 Uhr Hans-Michael Koetzle und Wolfgang Jean Stock über das Thema „Was ist Architekturfotografie?“.

 


Konzertankündigung

 

Yonathan Avishai

"Joys and Solitudes"

 

Yonathan Avishai: piano; Yoni Zelnik: double bass; Donald Kontomanou: drums

 

Sonntag | 27. Januar 2019 | 19:00 Uhr

Galerie im Theater (Eingang "Junges Theater")

 

Der israelisch-französische Pianist Yonathan Avishai hat wichtige Beiträge zur Musik von Avishai Cohen geleistet, dokumentiert auf dessen Alben Into The Silence und Cross My Palm With Silver. Im Laufe der letzten fünf Jahre hat er mit dem in Paris lebenden israelischen Bassisten Yoni Zelnik und dem aus Griechenland stammenden Donald Kontomanou am Schlagzeug sein eigenes Trio-Projekt entwickelt. Zuweilen bekannt als Modern Times Trio, eröffnet die Gruppe ihr Album mit Duke Ellingtons „Mood Indigo“. Avishai sinniert: „Ellington ist nach wie vor ein moderner Pianist und Komponist“. In den folgenden Eigenkompositionen bezieht sich Yonathan Avishai auf ein breites Spektrum an Musiken und Erfahrungen: „Les Pianos de Brazzaville“ ruft seine Reisen in die Republik Kongo in Erinnerung, „Tango“ gibt eine spielerische Antwort auf Dino Saluzzis und Anja Lechners Ojos Negros, „When Things Fall Apart” wurde von Avishai Cohen inspiriert. Diese vielfältigen Einflüsse werden durch Yonathans traditionsbewusstes Klavierspiel gefiltert, respektvoll gegenüber den alten Werten von Blues und Swing und doch eigenständig in seiner Entschlossenheit und Präzision. Joys and Solitudes wurde im Februar 2018 in Lugano aufgenommen, im Auditorio Stelio Molo RSI, und von Manfred Eicher produziert.

 

Kartenreservierungen gerne per e-mail an: info@kunstverein-ingolstadt.de oder über den Ticket-Service des Donaukurier: https://event.donaukurier.de/ticket_online/buchung.jsp?dateID=3684500



Download
Einführungsrede von Dr. Andreas Hochholzer zur Ausstellung "Der Wind, das Licht. ECM und das Bild"
Einfuehrungsrede_Dr_Andreas_Hochholzer.p
Adobe Acrobat Dokument 40.2 KB

Der Wind, das Licht | ECM und das Bild

3. November 2018 bis 27. Januar 2019

Vernissage | 3. November 2018 | 18:00 Uhr

Kurator und Begrüßung | Hubert P. Klotzeck

 

Einführung | Dr. Andreas Hochholzer

Kunstverein Ingolstadt e.V. | Schlosslände 1 | 85049 IN

 

Eröffnungskonzert

3. November 2018 | 20:00 - 21:30 Uhr

Anja Lechner & Pablo Márquez | Schubert "Die Nacht"

 

 

Zur Ausstellung

Der Kunstverein Ingolstadt widmet sich in dieser Ausstellung der Cover Art des Musiklabels ECM, Edition of Contemporary Music. ECM hat sich seit seiner Gründung 1969 dem Jazz und der zeitgenössischen Musik verschrieben und ist weltweit eines der führenden Labels in diesem Bereich. Was ECM aber einmalig macht, ist die Ästhetik der Covergestaltung, die seit jeher integraler Bestandteil der Plattenproduktionen ist. Die Zusammenarbeit des Gründers und Produzenten Manfred Eicher mit Gestaltern wie Barbara und Burkhart Wojirsch und Dieter Rehm fruchtete in einer Ästhetik des Covers, die einen Dialog zwischen fotografischem Bild und Musik eröffnet. 

Anhand ausgewählter Beispiele, Originale, Publikationen und einer Präsentation von über 1.500 bisher veröffentlichten Album-Cover etc. wird die komplexe Bildwelt von ECM aus einem Fundus von möglichen Bildern vorgestellt, um so die Entstehung der Bildwelten zu beleuchten und ihrer Bedeutung für die Musik nachzuspüren. 

Zudem werden unter anderem besondere Alben und Filmproduktionen vorgestellt.

 

Zum Eröffnungskonzert

 

Seit vielen Jahren treten die deutsche Cellistin Anja Lechner und der argentinische Gitarrist Pablo Márquez zusammen auf, mit ungewöhnlichen Konzertprogrammen und neuem Repertoire für Violoncello und Gitarre. Die gemeinsame Liebe zum Genre Lied und zur Musik von Franz Schubert wies den Weg zum vorliegenden Programm, das im Herbst 2018 bei ECM Records, dem Label von Manfred Eicher, Lindauer Kulturpreisträger 2014, erscheinen wird. Im 19. Jahrhundert herrschte die weitverbreitete Tradition, Lieder mit der Gitarre zu begleiten. Über dreißig von Franz Schuberts Liedern – einschließlich „Nacht“ und „Träume“ – wurden schon zu Lebzeiten des Komponisten von mehreren Verlagen mit Gitarre veröffentlicht.

Das Herzstück des Programms ist die Sonate in a-Moll, D. 821, benannt nach der Arpeggione, ein heute fast in Vergessenheit geratenes Instrument, das Eigenschaften von Gitarre und Violoncello vereint. Die „Arpeggione Sonate“ wird gewöhnlich auf dem Violoncello gespielt; der originale Klavierpart eignet sich, durch seine schwebende Durchlässigkeit, auch für die Gitarre besonders gut. In der Zwiesprache mit dem Cello entsteht so eine äußerst intime Klangsprache.

 

Der Kartenvorverkauf startet ab 17.10.2018 über die Vorverkaufsstellen des Donaukurier Ingolstadt oder an der Abendkasse.


"OFFENLASSEN III" IM KUNSTVEREIN

ELEKTRONISCHES VON BERNHARD HOLLINGER UND HOTZECK

NACHT DER MUSEEN | 8. SEPTEMBER 2018 | 19:00 BIS 24:00 UHR

FOYER DER GALERIE IM THEATER | SCHLOSSLÄNDE 1 | 85049 INGOLSTADT

 

Zur Nacht der Museen wagt der Kunstverein Ingolstadt e.V. wieder einmal ein musikalisches Experiment. Während in der Galerie im Theater dieses Mal die von der Städt. Galerie organisierte und kuratierte Ausstellung mit Arbeiten von Markus Jordan "Das Labor“ stattfindet, widmet sich der Kunstverein im Foyer der Galerie wieder unter dem Motto „offenlassen“ neuen, elektronischen Medien, in einer ganz besonderen Konstellation. So gibt es eine künstlerische Kooperation mit dem bekannten Jazz-Musiker und musikalischen Allround-Talent Bernhard Hollinger und dem Elektronik-Duo HOTZECK aus Eichstätt.

 

Bernhard Hollinger, der bereits 2017 schon einmal bei der Nacht der Museen für den Kunstverein als Künstler tätig war, beschreibt seine Arbeit so:

„Bernhard Hollinger sucht und findet. Wie bringt man Musiktradition, technologischen Fortschritt und progressives Denken unter einen Hut und bleibt sich selbst dabei treu? Hollingers Selbstfindungsprozess bringt dabei immer wieder neue Impulse hervor. So auch sein neues Solo-Projekt "Lo-Fi Playground", in dem er sich der elektronischen Seite von Musik widmet. 

Der Bassist produziert und performt einen dynamischen Mix aus analogen und digitalen Klängen und visuellen Elementen. Hollinger bringt zudem sein musikalisches Wissen als E-Bassist ein und verbindet Einflüsse aus "Elektronika", "Ambient", "Noise" und "Hip Hop“.“

 

Das Duo HOTZECK, bestehend aus dem Motion-Designer Markus Homeier und dem Fotografen Hubert P. Klotzeck, beschreibt seine musikalische Kooperation wie folgt:

„Gegründet in einem schlesischen Bergwerk als Selbsthilfegruppe für ältere Herren mit Tagesfreizeit, entwickelte sich HOTZECK zu einem Fachlabor für angewandte Audiovisualität. Mithilfe modernster Klangsynthesemethoden bewegt sich HOTZECK - bisweilen auch jenseits von Toleranzgrenzen - dabei konsequent zwischen menschlichem Unvermögen und maschineller Perfektion“.

 

Man darf also gespannt sein, was im „Vorraum“ der Galerie stattfindet und wie es sich zur Ausstellung von Markus Jordan fügt. Alle beteiligten Künstler sind auf jeden Fall für Experimente offen und werden den Abend mit ganz besonderen Eindrücken zu füllen wissen.


PROJEKT "Urbane Akupunktur" | Auftaktveranstaltung am 29. März 2018

 

Der Kunstverein Ingolstadt widmet sich in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Anja Schoeller als Initiator und Gastgeber ein halbes Jahr lang der Erweiterung von Kunst und Kultur im städtischen und öffentlichen Raum. Er setzt sich mit Formen der Bewusstseinsbildung sowie mit Modellen kultureller Verantwortung, z.B. sozialer und ökologischer Stadtentwicklung, auseinander. 

 

Während der Auftaktveranstaltung am Gründonnerstag wird eine Art Kultspeise aus neun grünen Kräutern gereicht. Damit bekommt der Organismus wieder neue Lebenskraft und der Akkumulator (Batterie) wird mit Hilfe von heilenden Zauberpflanzen aufgeladen. Sie dienen als Wegweiser und bilden die Gesprächsgrundlage für urbane, politische und gesellschaftliche Themen an mindestens neun Orten und Plätzen in Ingolstadt.

 

Programm

14:00 - 14:30 Begrüßung, Einführung und Vorstellungsrunde

14:30 - 15:30 Kräuterwanderung mit Peter Becker (Wildkräuterexperte) und Rap-Up von Larissa

16:00 - 17:00 Zubereitung der Gründonnerstagssuppe und Ziebeleskäs („grüne Neune“)

17:00 - 18:00 gemeinsames Setzen von neun Heilungspunkten im Stadtbereich

 

Veranstaltungsort

Kunstverein Ingolstadt, Galerie im Theater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt, die Teilnahme ist kostenlos.

 

Falls Sie Interesse an dieser Veranstaltung haben, melden Sie uns dies bitte kurz per 

 

e-mail an folgende Adresse: info@kunstverein-ingolstadt.de. Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!


Neujahrsempfang des BBK und des Kunstvereins Ingolstadt unter dem Motto 

„Was kann Kunst?“

 

27. Januar 2018 | 19:00 Uhr

Kunstverein Ingolstadt | Galerie im Theater | Schlosslände 1

 

Liebe Freunde des Kunstvereins und des BBK, sehr geehrte Damen und Herren, 

zu Beginn des neuen Jahres lädt der BBK Ingolstadt und der Kunstverein Ingolstadt zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang ein. Die beiden, seit vielen Jahrzehnten in Ingolstadt und der Region etablierten Kunstin-stitutionen, möchten gerne gemeinsam mit Ihnen das neue Jahr beginnen.

 

Wir freuen uns sehr mit Ihnen wieder einmal ins Gespräch zu kommen und Gleichgesinnte kennenzulernen. Es ist uns eine große Freude, Sie am Samstag den 27. Januar 2018 um 19:00 Uhr in die Galerie im Theater (Eingang Junges Theater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt) einzuladen. 

 

Wir haben ein Programm für Sie zusammengestellt mit einem Vortrag, Live-Musik, einer Führung,  Sektempfang und kleinem Imbiss.  Bitte melden Sie sich bis zum 22. Januar 2018 per e-mail (info@bbk-in.de) an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Mit besten Grüßen von

Hubert P. Klotzeck im Namen des Kunstvereins und

Werner Kapfer im Namen des BBK Obb. Nord & Ingolstadt

 

Programm

19:00 Uhr Begrüßung im Foyer der Galerie im Theater durch Werner Kapfer, Vorsitzender des BBK Ingolstadt und Hubert P. Klotzeck, Vorsitzender des Kunstvereins Ingolstadt

19:15 Uhr Führung durch die aktuelle Ausstellung „Yasam Sazmazer - DARK MATTER“ durch die Kuratorin der Ausstellung Sigrid Diewald

19:45 Uhr Vortrag von Frau Dr. Christine Fuchs „Rolle der Künstler bei der Verarbeitung 

von gesellschaftlichen Traumata und Krisenzuständen“

20:15 Uhr Live-Musik mit „JAZZ please“, Sektempfang und kleinem Imbiss

 


YASAM SAZMAZER | "Dark Matter"

Künstlergespräch: Freitag, 5.1.2018 | 16.30 Uhr | Führung und Gespräch

 

Bereits seit 18. November zeigt der Kunstverein Ingolstadt die Ausstellung DARK MATTER der Künstlerin Yasam Sasmazer. Diesen Freitag um 16.30 führt die Künstlerin persönlich durch ihre Ausstellung und wir freuen uns über zahlreiche Gäste.

 

Zur Ausstellung:

Die Skulpturen, gleichzeitig schön und düster, machen es dem Betrachter schwer, uninvolviert zu bleiben, da die Figuren ihn in Beschlag zu nehmen scheinen und ihn in ihren Kosmos hineinziehen. Jede Figur kreiert ihren eigenen geschlossenen Raum, der dem Betrachter eine Begegnung mit den eigenen Schatten ermöglicht, indem er Voyeur und Zeuge einer inneren Offenbarung wird. Die Künstlerin Yasam Sasmazer formt mit ihren Werken den Raum. Nicht nur, dass ihre dreidimensionalen Arbeiten eine bestimmte Räumlichkeit abbilden / beanspruchen / erzeugen, sie integriert den Raum konzeptionell, verändert ihre Arbeiten und passt sie an die jeweiligen Gegebenheiten an. Der Zuschauer wird, sobald er den Raum betritt und sich zur Figur positioniert, Teil der

Interaktion.

 

Yasam Sasmazer | 1980 in Istanbul geboren | studierte Bildhauerei an der Mimar Sinan University of Fine Arts Istanbul | nahm bei verschiedenen Ausstellungen u.a. der Biennale teil | ihre Werke sind in vielen internationalen Sammlungen zu finden | die Künstlerin lebt und arbeitet in Istanbul und Berlin

 

2003 B.A. Sculpture, Mimar Sinan Fine Arts University, Istanbul, Türkei

2006 M.A. Sculpture, Mimar Sinan Fine Arts University, Istanbul, Türkei

 

Ausstellungsdauer: 18. November 2017 bis 28. Januar 2018

Öffnungszeiten | Freitag, Samstag, Sonntag 12.00 – 18.00 Uhr


YASAM SAZMAZER | "Dark Matter"

18. November 2017 bis 28. Januar 2018

Vernissage: Freitag 17. November 2017 | 19:00 Uhr

Grußwort und Ausstellungseröffnung: Hubert P. Klotzeck

Einführende Worte: Sigrid Diewald, Kuratorin der Ausstellung

Künstlergespräch: Freitag, 5.1.2018 | 16.30 Uhr | Führung und Gespräch

 

Der Kunstverein Ingolstadt zeigt in der Ausstellung DARK MATTER fünf Werke aus Yasam Sasmazers „Metanoia“. Die Skulpturen, gleichzeitig schön und düster, machen es dem Betrachter schwer, uninvolviert zu bleiben, da die Figuren ihn in Beschlag zu nehmen scheinen und ihn in ihren Kosmos hineinziehen. Jede Figur kreiert ihren eigenen geschlossenen Raum, der dem Betrachter eine Begegnung mit den eigenen Schat-ten ermöglicht, indem er Voyeur und Zeuge einer inneren Offenbarung wird. Mit dem Titel „Metanoia“ verweist die Bildhauerin auf das psychologische Phänomen und damit auf C. G. Jung. Der Begriff beschreibt den Prozess der Verformung der Psyche als eine Art Selbstheilung während einem psychischen Zusammenbruch oder einer existenziellen Krise – im Sinne eines potenziell produktiven Aktes, durch den Transformation und Wandel stattfinden kann. Dem Konflikt des Künstlers mit dem Thema Schatten, liegt der Prozess des Wachstums und der Transformation an sich, zugrunde. Eine Zeit lang hat Sasmazer Kinder dargestellt – Charaktere, die bereits mit der dunklen Seite der Menschheit in Berührung kamen und in ihrer kindlichen Art unheimlich, merkwürdig reif und wissend scheinen. Die spielerischen Eigenschaften der Charaktere sind in ihrer Arbeit nun verschwunden, die Figuren sind älter geworden und haben ihre Heran-gehensweise und Sicht auf das Leben verändert. Sie begegnen ihren Schatten, konfrontieren sich mit ihnen und kämpfen dagegen an – die Dichotomie zwischen Eltern und Kindern ersetzend. Genauso wie das Konzept „Metanoia“ dank des Elements der inneren Transformation eine positive Konnotation mit Jung herstellt, sind die Figuren, während sie sich mit ihren dunklen Schatten auseinandersetzen, stark und voller Leben.

Die Künstlerin formt mit ihren Werken den Raum. Nicht nur, dass ihre dreidimen-sionalen Arbeiten eine bestimmte Räumlichkeit abbilden / be- anspruchen / erzeugen, sie integriert den Raum konzeptionell, verändert ihre Arbeiten und passt sie an die jeweiligen Gegebenheiten an. Jede ihrer Ausstellungen ist individuell. Der Zuschauer wird, sobald er den Raum betritt und sich zur Figur positioniert, Teil der Interaktion. Auf der anderen Seite bleibt er ein Außenseiter, da die dargestellten Situationen immer geschlossen sind und die Figuren dem Betrachter abgewandt mit ihren inneren Gedanken beschäftigt scheinen. Daher ist der Besucher ein Voyeur, ein Zeuge eines ambivalenten Aktes, der ihn gleichzeitig anzieht, es ihm aber nicht ermöglicht, Teil des Geschehens zu werden.

 

Yasam Sasmazer

1980 in Istanbul geboren | studierte Bildhauerei an der Mimar Sinan University of Fine Arts Istanbul | nahm bei verschiedenen Ausstellungen u.a. der Biennale teil | ihre Werke sind in vielen internationalen Sammlungen zu nden | die Künstlerin lebt und arbeitet in Istanbul und Berlin

 

2003 B.A. Sculpture, Mimar Sinan Fine Arts University, Istanbul, Türkei

2006 M.A. Sculpture, Mimar Sinan Fine Arts University, Istanbul, Türkei

 

Öffnungszeiten

Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage 12.00 – 18.00 Uhr

geschlossen am 24.12.2017

Eintritt 2,- €

Schul- und Gruppenführungen nach Absprache 

 


NACHT DER MUSEEN | „offenlassen II“ 

9. September 2017 | 19:00 bis 24:00 Uhr

Vorplatz, Foyer und Galerie des Kunstvereins im Theater

 

Herzliche Einladung zur Nacht der Museen am 9. September im Kunstverein Ingolstadt.

Zum Jahrestag der Apollo11 Mission werden die Künstler Cendra Polsner (Eichstätt) und ADHB_sync (Bernhard Hollinger & Denis Androic, Amsterdam) ihre soundtechnischen und audivisuellen Feststoffraketen im Kunstverein Ingolstadt zünden und die Räume des Kunstvereins dem Irdischen entrücken. Es darf getanzt, bestaunt und geträumt werden und wir irdischen Seefahrer dürfen für ein paar Stunden die Schwerkraft vergessen ... wir freuen uns auf euch!


Brenn Punkte für Akupunkteure und Actor

Die Brennnessel (Urtica dioica) – eine Analogie.

Initiiert von Anja Schoeller

 

Brennpunkt 1.1 | 

Freitag 18.08.17 | 15:00-18:00

Brennpunkt 1.2 | 

Samstag 19.08.2017 | 15:00-18:00

 


Michael Hirschbichler | "Chiaroscuro"

 

18. März 2017 - 30. April 2017

Vernissage | Freitag 17. März 2017 | 19:00

Galerie im Theater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt


Wolfgang Stehle | "Tagundnachtgleiche"

 

10. Dezember 2016 - 22. Januar 2017

Vernissage | 9. Dezember 2016 | 19:00

Künstlergespräch | 15. Januar 2017 | 16:30

Galerie im Theater, Schlosslände 1,

85049 Ingolstadt


 

URBANE AKUPUNKTUR 

Herbst 2017

Galerie im Theater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt